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Fehler-/Problemmeldung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

seit einigen Tagen findet sich auf dem Rettungsdienst-Portal die Möglichkeit ein Problem mit dem medizinischen Equipment in einem standardisierten Formular zu melden. Sollte es einen Zwischenfall, einen Beinahe-Zwischenfall, ein Problem, Schwierigkeiten oder Ähnliches bei der Anwendung eines Medizinproduktes geben, so kann ein entsprechender Bericht über den Link im Rettungsdienst-Portal abgegeben werden. Dieser Bericht ersetzt nicht die ggf. noch erforderliche Meldung einer Funktionsstörung nach MPG durch den Betreiber. Dieser Bericht kann anonym oder – für Rückfragen – unter Angabe einer E-Mailadresse abgegeben werden.

Das Formular erfasst keine Zwischenfälle, die vermutlich oder sicher überwiegend im zwischenmenschlichen Bereich liegen, da wir zur Zeit die dafür erforderliche Anonymisierung nicht gewährleisten können. Es ist daher noch nicht ein klassisches oder vollständiges Critical Incident Reporting System (CIRS). „Human-Factor“ – Probleme / Beinahe – Zwischenfälle wie sie z.B. durch Verwechslungen ähnlich oder gleich aussehender Ampullen (look -alikes) oder ähnlich oder gleich klingender Medikamente (sound-alikes) können und sollten hier aber berichtet werden.

Nach Abgabe des Berichts wird das Problem von uns nach Möglichkeit klassifiziert und die erforderlichen Gegenmaßnahmen (z.B. Schulung / Information / Änderungen) eingeleitet (nach dem Prinzip „berichten – bearbeiten – beheben“). Das geschilderte Problem und die möglicherweise eingeleiteten Gegenmaßnahmen finden sich dann in der entsprechenden Rubrik auf dem Rettungsdienst-Portal.

 

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Ideenpreis der AGNNW für unser Kompendium

Einmal im Jahr vergibt die Arbeitsgemeinschaft der Notärzte in NRW einen Preis mit dem sie innovative Ideen im Rettungsdienst ehrt.

Ideenpreis der AGNNW

In diesem Jahr geht der Preis an die Projektgruppe Gemeinsames Kompendium Rettungsdienst und damit an die Kreise Rhein-Kreis Neuss, Heinsberg, Kleve, Düren, Viersen und Mettmann, sowie an die Städte Krefeld, Oberhausen, Duisburg, Mülheim an der Ruhr und Mönchengladbach. Aus der vor 20 Jahren im Rhein-Kreis Neuss entstandenen Idee einheitliche Standards für die präklinischen Notfallversorgung in der Aus- und Fortbildung und in der praktischen Patientenversorgung zu etablieren, ist mittlerweile ein Gemeinschaftsprojekt von 11 Kreisen und Städten geworden.

Download Kompendium Rettungsdienst

Jürgen Graw (Rhein-Kreis Neuss) und Ralf Rademacher (Kreis Heinsberg) nahmen den Preis im Rahmen der Jahrestagung der AGNNW im Maternushaus Köln entgegen und gaben einen schönen Überblick über die letzten 20 Jahre der Entwicklung.

Das Preisgeld von 1000,-€ spendet die Projektgruppe an den Wünsche Wagen Rhein-Ruhr des ASB, der seit vielen Jahren mit ehrenamtlichem Engagement Wünsche am Lebensende erfüllt.


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1. Notarzt Fortbildung in Neuss

Am 12. und 13. Januar fand im Dorint Hotel in Neuss in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für Notärzte in NRW (AGNNW) die erste regionale Fortbildung für Notärztinnen und Notärzte statt. An beiden Tagen informierten sich rund 60 Teilnehmer über lokale und überregionale Themen.

Landrat H.J. Petrauschke als Schirmherr der Veranstaltung begrüßte die Teilnehmer. Danach stellte Dr. P. Gretenkort als Vorsitzender der AGNNW die Ziele im Notarztdienst 2020 vor. Als zusätzliches Angebot wurden die AB MANV und AB V DEKON von der Feuerwehr Dormagen vorgeführt.

Die im Rahmen des Update Kongress des Netzwerk Niederrhein für Gesundheitsberufe stattfindende Veranstaltung soll zukünftig die Möglichkeit bieten Wohnort nah notfallmedizinische Fortbildungen zu besuchen.

 

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Dezentrale Fortbildungstermine (Reanimation und B/C/Trauma) online

Hallo Kolleginnen und Kollegen,

JUH RV Niederrhein, DRK Grevenbroich und Malteser Neuss haben ihren Fortbildungsplan für 2018 erstellt und damit sind jetzt zahlreiche Termine für die dezentralen Fortbildungsmodule (Reanimationstraining und Modul B/C/Traum) online. Die Anmeldung erfolgt wie üblich unter https://termin.rhein-kreis-neuss.de/rettungsdienstportal.html

Reanimationstraining (Modul A2) – JUH, DRK Grevenbroich und Malteser ganztägig

Modul B/C/Trauma – JUH ganztägig

Modul B (3,5 h) und ManV im RKN (4h) – DRK Grevenbroich

Modul C/Trauma (7,5h) – DRK Grevenbroich

Modul B/C – Malteser ganztägig

Modul Trauma – Malteser ganztägig

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der veranstaltenden Hilfsorganisationen werden die Plätze jeweils intern vergeben – die Anmeldung auf diesem Weg (s.o.) ist primär für Kolleginnen und Kollegen der anderen, nicht ausrichtenden Hilfsorganisationen und der Feuerwehr aus dem Rettungsdienst im Rhein-Kreis Neuss.

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Neues Gemeinsames Rettungsdienstkompendium 2018

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das neue Gemeinsame Rettungsdienstkompendium ist fertig und kann hier:

heruntergeladen werden. Die Umleitung über bit.ly erlaubt uns eine verkürzte, sinnvolle URL und das Zählen der Downloads. Ein eigenes Dropbox-Konto ist nicht erforderlich – einfach die PDF-Datei herunterladen und speichern. Die EVM_RKN – App ist auch aktualisiert worden, die neue Version für 2018 findet sich bei Apple (iOS) und im GooglePlaystore (Android). Ein kurze Zusammenfassung der Änderungen im Kompendium wird hier in den nächsten Tagen veröffentlicht.

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Zentrale Fortbildungstermine „EVM im RKN“ 2018

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ab sofort besteht die Möglichkeit sich für die zentralen EVM-Fortbildungstermine 2018 anzumelden. Bei (jetzt nur noch) einem Termin steht der genaue Veranstaltungsort noch nicht fest, er wird aber auf jeden Fall im Rhein-Kreis Neuss liegen – für die übrigen Termine konnten wir dank Unterstützung mittlerweile Veranstaltungsorte finden. Über die bei der Anmeldung erforderliche E-Mailadresse teilen wir den Angemeldeten den Ort mit, sobald er festgelegt werden konnte.

Die Einführungsveranstaltung beinhaltet im wesentlichen das frühere Modul A1 – sie richtet sich primär an Neueinsteiger. Bei den übrigen zentralen Terminen handelt es sich (bis auf das 13. Rettungsdienst-Symposium) um Notfallsanitäter-Fortbildungen und Zertifizierungen. Bitte denkt / denken Sie auch daran – bei maximal knapp einjähriger Vorplanung – Euch / sich wieder abzumelden, wenn ein Termin nicht wahrgenommen werden kann. Dies ermöglicht anderen Kollegen die Teilnahme.

Die dezentralen EVM-Termine werden wir so früh wie möglich veröffentlichen.

Vorläufiges  ProgrammEVM2018

 

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Weihnachtsgrüße 2017

Liebe Kolleginnen und Kollegen von Rettungsdienst, Feuerwehr, Leitstelle, THW und Hilfsorganisationen,

das Jahr 2017 neigt sich so langsam dem Ende entgegen – zumindest ich bin der Meinung, dass ich alle Weihnachtsgeschenke habe. Mein Schreibtisch ist (beinahe) aufgeräumt und mein Aquarium geputzt – Weihnachten kann kommen.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen und mich bei allen für die Zusammenarbeit im letzten Jahr bedanken. Es war ein ereignisreiches Jahr, wir haben viel erlebt, Gutes wie auch weniger Gutes, Schönes und Trauriges. Vieles haben wir gut hinbekommen, bei manchem haben wir gelernt wie wir besser werden können.

Ich bin davon überzeugt, dass der Schlüssel zum Erfolg im gemeinsamen Miteinander liegt, dass wir unsere Aufgabe am besten erfüllen, wenn wir Hand in Hand arbeiten. Natürlich bedeutet das auch, die eigenen Interessen einmal hinten anstellen zu müssen. Letztendlich profitieren wir aber alle von dem Erfolg. Mir fallen viele Situationen im letzten Jahr ein in denen ich genau diesen Gedanken wiedergefunden habe. Das macht mir Mut und gibt mir die Kraft positiv in das neue Jahr zu blicken.

Danke an Alle, die in den kommenden Tagen Ihre Arbeitskraft und Ihr Engagement uns Allen zur Verfügung stellen. Ich denke wir wissen Alle, was für eine Leistung Ihr bringt und dass nicht nur Ihr, sondern auch Eure Familien dafür Opfer bringen.
Dennoch, damit es auch Alle hören – DANKE dafür!

Ich wünsche Euch Allen ein frohes Weihnachtsfest, ein paar Tage der Stille und Besinnung, der Freude und des Miteinanders. Kommt gut in das neue Jahr. 2018 wird wieder viele Herausforderungen bereithalten. Ich freue mich darauf daran mit Euch zu arbeiten.

Herzliche Grüße
Eurer ÄLRD Marc Zellerhoff

 

(Feuerwehr Mülheim an der Ruhr)

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Einsatz Zugunglück Meerbusch

Vor 4 Tagen waren über 400 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, Hilfsorganisationen, Notfallseelsorge und vielen anderen in einem der größten Einsätze im Rhein-Kreis Neuss gefordert. Inzwischen geht es den Verletzten und Betroffenen besser, auch wenn der Schock sicher noch lange nachwirken wird. Die Ermittlungen zur Ursache laufen und wir sind in unseren Alltag zurückgekehrt.

Wir werden den Einsatz nach besprechen, wir haben wieder Punkte erkannt die uns beim nächsten Einsatz besser werden lassen. Wir haben viele Dinge gesehen die super funktioniert haben. Unsere Konzepte greifen, wir sind da wenn wir gebraucht werden. Diese Erkenntnis nehme ich mit und sie macht mir Mut.

Ich möchte aber hier vor allem Danke sagen. Danke für die Hilfe, für die Zusammenarbeit, danke das Ihr da wart. Danke an alle die unseren Grundschutz aufrechterhalten haben. Danke an alle Kolleginnen und Kollegen die uns überörtlich unterstützt haben. Danke, danke an alle die ich hier nicht nenne.

#RESPEKT
#STARKFÜRDICH

…. sind für Euch nicht nur Worte, Ihr lasst Taten sprechen.

Zugunglück Meerbusch 05.12.2018

 

 

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Checklisten für den Rettungsdienst im Rhein-Kreis Neuss

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Version 1.0 unserer neuen Rettungsdienst-Checklisten geht jetzt in den Druck! Wie schon auf dem 12. Rettungsdienst-Symposium vorgestellt und erläutert, möchten wir mit dieser Sammlung von Checklisten und Merkhilfen die Sicherheit für unsere Patientinnen und Patienten im Hochrisikobereich der rettungsdienstlichen Notfallversorgung erhöhen. Während das Gemeinsame Kompendium Rettungsdienst die Standards setzt, beschreibt und damit hauptsächlich der Aus- und Fortbildung dient, sind die Checklisten ausdrücklich zur Anwendung während der Patientenversorgung gedacht. Sie folgen dem aus der Luftfahrt bekannten Prinzip der Checkliste. In dieser ersten Fassung haben wir noch eine Mischung aus Checklisten (z.B. zur Narkoseeinleitung, Analgosedierung, CPAP, etc.), Merkhilfen (z.B. zur Anamnese beim Apoplex) und Entscheidungshilfen erstellt. Sie dienen primär der Fehlerreduzierung und Risikominimierung in stressigen Situationen. Obwohl sie mit den Ankreuzfeldern („tick-box“/“check-box“) dem üblichen Format für Checklisten entspricht, handelt es sich hierbei nicht um ein Einwegprodukt – die Felder sollen lediglich das Prinzip der schrittweisen Kontrolle verdeutlichen. Diese Version (1.0) ist ein erster Versuch das Werkzeug „Checkliste“ im rettungsdienstlichen Alltag zu etablieren, weitere Überarbeitungen sollen folgen. Wir sind daher auf die Rückmeldungen und konstruktive Kritik der Anwenderinnen und Anwender zu den Inhalten und der Auswahl angewiesen.